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Das Team

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Die Gründer

Mein Mann Klaus Braun starb im Juni 1999 er hatte die Alzheimer Krankheit.

Vor 20 Jahren waren die Begriffe Alzheimer Krankheit oder Demenz praktisch unbekannt. Die Menschen waren eben alt oder verkalkt.
Beratung und Unterstützung gab es nur vereinzelnt, erinnert sich die Gründungsvorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft Eleonore von Rothenbaum, deren Mutter demenziell erkrankt war.

Heute gibt es in Deutschland 119 Alzheimer Gesellschaften und Landesverbände sowie etwa 500 Selbsthilfegruppen.

Als mein Mann 1995 erkrankte und ich über viele Irrwege - einer hieß Hirnleistungsstörung- was die Krankheit ja irgendwie trifft, aber in der Diagnose, Behandlung oder Medikation nicht wirklich weiterhilft, traf ich über einen Zeitungsartikel auf Dr. Haupt. Von dieser Zeit an hatte ich für meinen Mann eine dem damaligen Wissensstand entsprechende Behandlung gefunden. Diese Hilfen gab es nur sehr vereinzelt in Deutschland.

Darum entschloss ich mich im Jahre 2000 in Hilden den Alzheimer - Angehörigen - Treff, kurz AAT, zu gründen. Im Dorotheenheim fand ich unter der damaligen Leiterin Fr. Klett eine professionelle Hilfe.
Der AAT fand auf Anhieb starken Zuspruch, ich befand mich auf dem richtigen Weg. Die Sorgen und Nöte der Angehörigen und der Erfolg stellten mich vor weitere Herausforderungen, im AAT fand ich schnell Gleichgesinnte, die diese Problematik ebenfalls erkannten.

Gründer des Demenz-Info-Center Hilden

Wir möchten Menschen mit Demenz in alle Lebensbereiche stärker einbeziehen und auf die Stimmen der Erkrankten hören. Sie haben uns viel zu sagen.

Mit Beratung, Klön Treff und Helferkreis leisten wir einen wertvollen Beitrag dazu.

Für die Zukunft wünsche ich mir, dass die Tabus um die Krankheit gebrochen werden und wir in einer barrierefreien Gesellschaft leben können.

Autorin: Fr. Hedwig Braun, Begründerin des DIC, Hr. Reiner Bracht, Hr. K-H Glahn, Hr. Manfred Diener ( v.l.n.r. )

 

 

Zum Team und weitere Infos....

Ein Team besteht aus verschiedenen Personen die sich in ihren Fähigkeiten möglichst ergänzen, die sich alle für ein Ziel einsetzen und gemeinsam Verantwortung für ihre Arbeit tragen.

Das ist die Basis unserer Zusammenarbeit. Unser gesamtes Team ist multikulturell, intergenerativ und multiprofessionell.

Wir lernen voneinander und miteinander. Und dabei sind die Demenzkranken und ihre Angehörigen genauso mit eingeschlossen wie unsere Kooperationspartner!

 

Ulrike Clausen

zu meiner Person....geb. 1958

  • 1988  Hauswirtschaft in einem Altenheim / Hilden
  • 1989 / 1991 Ausbildung zur exam. AP  / Abschluss 2,0
  • 1991 / 1992 Ergotherapie / Psychiatrie
  • 1992 stattliche Anerkennung
  • 1992/ 1994 Nachtwache Diakonie Kaiserswerth, prv. Pflege Hilden, Stationsleitung Haus Horst,
  • 1994 /1996  Nachtwache Seniorendienste der Stadt Hilden
  • 1996 / 1998  Geriatrie / Chirurgie  Akutkrankenhaus St. Martinus Düsseldorf
  • 1999 Gerontopsychiatrische Einrichtung auf anthroposophischer Grundlage / Heinrich -Zschokke Haus D,dorf
  • 1999/ 2001 Pflegeheim / Gerontopsychiatrie  / Seelsorge St. Lukas SG
  • 2002 Basisseminar Ernährungslehre  ( H-G Berner )
  • 2003 Seminar Managment v. Problemwunden, reha team west
  • 2003 Diabetes mellitus, Novartis,        - Expertenstandard Dekubitus
  • 2003 3 teilige FB Demenz  sowie Pflegeplanung  ( Heike Jungschar - Geer   Beratung im Gesundheitswesen )
  • 2004  Enterale Ernährung, Novartis     - Maßnahmen zur Bewegungsförderung der Patienten, reha Team west
  • 2003 / 2006  AP , kommiss. WBL,  Ausbildung von Schülern / Praktikanten  ( St. Anna Stift D, dorf )


weitere Schulungen in;

  • 1990 Stomapflege
  • 1995 Reiki 1 und 2
  • 1995 Meister -Grad Association/ Internl.
  • 1996 Reanimationstraining St. Martinus Krh
  • 1997 Basale Stimulation / Kaiserswerther Seminare
  • 1997 / 1998 Touch for Health Kaiserswerther Seminare
  • 2001/ 2002 Besuch der Ulrike Ahnert HP Schule
  • 2000 /2001 Brain gym 1 und 2,  M. Lukas  ( Educational Kinesiology Foundation USA )
  • 2000/ 2001 Nuad Bo Ruan  Erkennen + Lage von Verlaufspunkten der Energielinien und Reflexpunkten, Dehn - und Drucktechniken,
  • 2000/2001 Tools of the trade - Three in one Concepts  ( M. Lukas HP , PSYCH.,G. Stokes,)
  • 2005  Seelsorge Lehrgang  1- 10   ( Fernlehrgang AHL )


Praktika

  • -2005  Fitness am Gerät und auf der Matte, Herz- Kreislauf Training, Wirbelsäulengymnastik, KG als Präventiv - und  Reha Maßnahme Gesundheitszentrum Lady fit  Hilden, ( B. Monduzzi, Gym. Lehrer, HP, )


Teilnahme an

  • 2008   GK Pilates    Landessportbund  NRW
  • 2009 Hilfe beim Helfen - Der Alzheimer Patient und die  Besonderheiten seiner Pflege   ( R. Bracht / AOK )
  • 2011  Leben mit Demenz   5 Veranstaltungen    ( AOK Rheinland/ Hamburg )
  • 2014  Therapeutic Touch  GK - Basic - Level 1    ( M. Rosen Therapeutic Touch West )


außerdem
Weiterbildungen und Erfahrung in der Seelsorge, Begleitung von Sterbenden, Sozialer Dienst,                                         
Ausbildungen im Bereich der Naturheilkunde und im psychotherapeutischen Bereich, die auch noch anhalten.                   
2001 war ich in der Altenpflege und seit 2006 bin ich im Bereich Demenzbegleitung selbstständig.

Daneben leite ich seit September 2007 die Demenzgruppe " Klön Treff " ( Demenz-Info-Center Hilden )                              
Seit 2008 wird die Gruppe den Bedürfnissen entsprechend auf- und ausgebaut.                                                                                                                                                                               Seit 2016 ist das Demenz-Info-Center Hilden als ein eigener Bereich in die Freizeitgemeinschaft für Behinderte und Nichtbehinderte Hilden e.V. integriert. Als weitere Maßnahme wird der vorhandene Familienunterstützende Dienst                     in Bezug auf Demenz ausgebaut.

 

Helfer und Ehrenamt

Unser Team aus der Gründungszeit, sie helfen überall, sei es im Landesverband NRW, auf der Reha Messe in Düsseldorf, bei der Seniorensicherheit, in Demenz AGs, im Büro, sie geben Seminare nicht nur in Hilden, schulen Institutionen, leisten Beratungen,  besuchen Krankenkassen, leiten Abende für Angehörige, hinter den Kulissen  und in vielem mehr........ich bin froh das wir ihre Unterstützung und Kompetenz noch zur Verfügung haben. Ohne sie, die bereits Ende der 90iger Ideen umsetzten wäre vieles vor Ort noch in den Anfängen!

 

Es geht nicht nebeneinander, schon gar nicht gegeneinander.  Es geht nur miteinander! ( P. Behringer)

Auch im Jahr 2016 haben wir ebenfalls wieder, dank aller, sehr viel erreicht.

U.Clausen